Christophorusgemeinde Göttingen

Der Entwurf der Christophoruskirche wurde von Olaf Andreas Gulbransson angefertigt, einem namhaften Kirchenbauarchitekten, der nach dem 2. Weltkrieg zahlreiche Kirchen in Bayern gebaut hat. Mit dem Bau wurde 1962 begonnen und zum Advent 1964 wurde die Kirche fertig gestellt. 

Durch den quadratischen Grundriss sitzt die Gemeinde in einem Halbkreis beieinander und wird auf den Altar (im Süd-Westen) hin konzentriert. Hinter dem Altar erstrahlen die einzigen farbigen Kirchenfenster in Gelb- und Brauntönen. Die ansonsten schlicht weißen Wände erhalten hier Struktur durch eine reliefartige Gliederung, die an einen Lebensbaum erinnert. Fenster und Relief wurden von Hubert Distler geschaffen. 

Die geschwungene Holzdecke erhebt sich über dem Altar zur größten Höhe und betont diesen Fokus ebenfalls.



Rechts und links vom Altar sind Kanzel und Taufstein angeordnet.






Die Gestaltung dieser drei Kernstücke lag beim Bildhauer Karl Heinz Hofmann, der auch die Leuchter und das Kruzifix am Altar und das Relief am Taufstein geschaffen hat, dass die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer darstellt.

 















Zum 25. Kirchenjubiläum erwarb die Gemeinde ein Gemälde von Adi Holzer, das seit dem an der Rückwand der Kirche zu sehen ist. Es trägt den Titel "Schwarze Sonne". 

Weiteres lesen Sie in der Broschüre "Die Christophoruskirche 1964-2014", die für 3,00 € im Gemeindebüro oder nach dem Gottesdienst erhältlich ist.








Zum 50. Kirchenjubiläum (2014) hat der Kirchenvorstand eine Christophorusskulptur anfertigen lassen - vom Bulgarischen Künstler Angel, Gottfried Stefanov aus Ulme und Feldahorn.