Christophorusgemeinde Göttingen

Gottesdienste zum Nachlesen

wenn nicht anders vermerkt: in der Christophoruskirche, Theodor-Heuss-Str. 47

Karfreitag: Psalm, Evangelium, Predigt, Gebet und Segen

von Superintendent i.R. Heinz Behrends, Nikolausberg

Mahlfeier zu Hause am Tisch

Gründonnerstag

Der Tag, der an das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Freunden erinnert. Andachten und Gottesdienste können wir am Fernseher oder im Internet mitfeiern, aber Abendmahl ist nicht virtuell. Es ist leiblich und gegenständlich, zu schmecken und zu sehen, wenn auch nicht zu begreifen: Jesus mitten unter uns. Ich bekomme etwas in meine ausgestreckte Hand, kaue das Brot, schlucke den Wein. Dieses Jahr feiern wir Gründonnerstag so nicht.

Sie können sich zuhause bei einer Mahlzeit an das Abendmahl erinnern. 
  • Sie decken Ihren Tisch einfach und festlich für sich allein oder für die Familie. Vergessen Sie Blumen und Kerzen nicht!
  • Vielleicht haben Sie ein Kreuz oder Sie basteln eins aus Zweigen aus dem Wald oder Garten.
  • Sprechen Sie ein Tischgebet, das Sie kennen, z.B.:
„Komm, Herr Jesus, sei du unser Gast und segne, was du uns bescheret hast. Amen.“

  • Jede/r am Tisch zündet eine Kerze oder ein Teelicht an und sagt dazu einen Dank.
  • Eine/r liest die Geschichte des letzten Abendmahls, Matthäusevangelium Kapitel 26, Vers 18-30:
18 Jesus sagte zu seinen Jüngern: »Geht in die Stadt zu dem und dem Mann – richtet ihm aus: ›Der Lehrer lässt dir sagen: Die Zeit, die Gott für mich bestimmt hat, ist da. Ich will bei dir das Passamahl feiern zusammen mit meinen Jüngern.‹« 19 Die Jünger machten alles so, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte. Und sie bereiteten das Passamahl vor. 
20 Als es Abend geworden war, ließ sich Jesus mit den zwölf Jüngern zum Essen nieder. 21 Während sie aßen, sagte er zu ihnen: »Amen, das sage ich euch: Einer von euch wird mich verraten.« 22 Die Jünger waren tief betroffen. Jeder einzelne von ihnen fragte Jesus: »Doch nicht etwa ich, Herr?« 23 Jesus antwortete: »Der sein Brot mit mir in die Schale taucht, der wird mich verraten. 24 Der Menschensohn muss sterben. So ist es in den Heiligen Schriften angekündigt. Wie schrecklich für den Menschen, der den Menschensohn verrät. Er wäre besser nie geboren worden!« 25 Da sagte Judas, der ihn verraten wollte, zu Jesus: »Doch nicht etwa ich, Rabbi?« Jesus antwortete: »Du sagst es!« 26 Beim Essen nahm Jesus ein Brot. Er lobte Gott und dankte ihm dafür. Dann brach er das Brot in Stücke und gab es seinen Jüngern. Er sagte: »Nehmt und esst! Das ist mein Leib.« 27 Dann nahm er den Becher. Er sprach das Dankgebet und gab ihn seinen Jüngern. Er sagte: »Trinkt alle daraus! 28 Das ist mein Blut. Es steht für den Bund, den Gott mit den Menschen schließt. Mein Blut wird für die vielen vergossen werden zur Vergebung ihrer Schuld. 29 Das sage ich euch: Ich werde von jetzt ab keinen Wein mehr trinken.  Erst an dem Tag werde ich mit euch neu davon trinken, wenn mein Vater sein Reich vollendet hat.« 30 Jesus und seine Jünger sangen die Dankpsalmen. Dann gingen sie hinaus zum Ölberg. [Basisbibel]

Sie denken an Abendmahlsfeiern oder tauschen sich darüber aus: 
    •  Mein erstes Abendmahl …
    • Wo war es?
    • Wer hat mit mir vor dem Altar gestanden?
    • Ein Abendmahl, das mir viel bedeutet hat.

  • Sie essen dabei gemeinsam, bedienen sich gegenseitig, achten darauf, was wer braucht, lassen sich Zeit für Gedanken und Gespräch.
  • Zum Schluss sprechen Sie ein Dankgebet, z.B.:
  „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich. Amen.“   

(Quelle: Amelie zu Dohna, Pastorin in Bardowick)

Musik am Mittwoch: Lobe den Herren!

Evangelisches Gesangbuch Nr. 317, Choralbearbeitung von Johann Gottfried Walter und Strophe 4, eingespielt in St. Jacobi von Martin Begemann 4 Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet. Denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet. Text: Joachim Neander 1680, Mel.: Halle 1741

Ein Versprechen. Mittwochsgedanken von Thomas Plate