Christophorusgemeinde Göttingen

Figurentheater RubinBlau im Christophorus-Kindergarten

Am 16. Dezember war das Figurentheater RubinBlau zu Gast bei uns im Kindergarten.  40 Kinder und einige Eltern und Geschwisterkinder waren gekommen um das Stück: Malina und die Drachenkämpfer zu sehen. „Während die großen und starken Ritter den Mut verlieren, findet die kleine Prinzessin eine Lösung, um die Angst vor dem fremden  Drachen zu verlieren.“  Das Besondere an diesem Stück war, dass es zweisprachig  in Deutsch und Arabisch aufgeführt wurde.

Zweisprachigkeit ist nichts Ungewöhnliches für unsere Kinder hier im Kindergarten. Etwa 75% der Kinder wachsen mit zwei Sprachen und Kulturen auf. Nicht nur arabisch, türkisch und chinesisch wird hier im Kindergarten gesprochen sondern auch englisch, portugiesisch, russisch und viele andere Sprachen mehr.

Im Theaterstück ging es um die Angst vor dem Unbekannten und dass  man sie besiegen kann, wenn man einander kennenlernt. In unserem Kindergarten können wir das täglich erleben. Miteinander spielen macht Freude und stärkt soziale und kulturelle Kompetenzen.

Am Ende des Theaterstücks gab es einen kräftigen Applaus für die beiden Geschichtenerzählerinnen und natürlich auch für Malina und den Drachen.




Laterne, Laterne

 

Wenn es im November schon früh dunkel wird und draußen der kalte Wind um die Häuser weht, dann ist St. Martin und Laternenzeit im Kindergarten.

Wie in jedem Jahr haben die Kinder im Christophorus-Kindergarten in den letzten Wochen schon fleißig Laternen gebastelt. Vorher hat sich jedes Kind überlegt, wie seine Laterne in diesem Jahr aussehen soll. Soll es ein Mond werden, ein Drache oder  lieber eine Blume? Soll viel Glitzer darauf sein, mit warmen Wachsmalstiften bemalt, gelb oder blau? Und möchte ich mir in diesem Jahr Mama oder Papa zum Basteln einladen oder will ich es ganz alleine versuchen?

Wir haben Laternenlieder gesungen und natürlich haben wir, wie in jedem Jahr, auch die Geschichte von dem heiligen Martin gehört, der einst Soldat war, seinen warmen Mantel mit einem armen Mann geteilt hat und schließlich Bischof wurde und vielen Menschen geholfen hat. Wir haben darüber gesprochen, wie wichtig es ist mit anderen Menschen zu Teilen und überlegt, wie wir das tun können. So wollen wir beim Laternenfest kleine Rosinenbrötchen miteinander teilen und essen. Eine warme Kürbissuppe soll es auch geben. Die kochen wir alle gemeinsam am Morgen des Laternenfestes.

Einige Kinder haben das Martinslied eingeübt und möchten es beim Laternenfest vorspielen.

Diakonin Silke Schander wird uns auf der Gitarre begleiten. Alle sind aufgeregt, alles ist vorbereitet – hoffentlich regnet es nicht.

Und dann konnten wir am 7. November ein schönes Laternenfest feiern. Viele Familien waren gekommen und auch ein paar ehemalige Kindergartenkinder. Der Garten war mit vielen kleinen Lichtern und einem Lagerfeuer erleuchtet. Bei kaltem Novemberwetter und warmen Punsch haben wir Laternenlieder gesungen. Die Stimmung war gut und geregnet hat es dann erst am nächsten Tag.




Mit dem Kindergarten auf Tour – Ein Besuch in Germerode

Zum Abschluss des Kita-Jahres, bevor die Schließzeit beginnt und die Kinder und Erzieherinnen in die

Ferien gehen, steht im Christophorus-Kindergarten seit einigen Jahren ein Höhepunkt auf dem

Programm. Neben dem bunten Sommerfest und der Verabschiedung der Schulkinder freuten sich alle

seit Wochen auf die Fahrt in den Wildtierpark im Meißner. Dann war es soweit, der große Bus fuhr vor

den Kirchplatz und zusammen machten wir uns mit gutem Wetter im Gepäck auf den Weg Richtung

Süden. Erst erkundeten wir in verschiedenen Gruppen das weitläufige Gelände. Längere Aufenthalte

gab es bei den Ziegen und Schafen, die sich streicheln ließen. So manches Kind hatte sogar den Mut,

das Wild zu füttern, das uns auf dem Weg durch den Wald begleitete. Auch die Pfauen, Wildschweine

und zahlreichen Kleintiere wussten zu begeistern. Aufgeregt berichteten die Kinder von ihren

Erfahrungen, wie sich das Fell vom Esel anfühlt, welche Geräusche sie im Wald hörten und wie lustig

das Klettern der Waschbären aussah. Nach der Naturerfahrung ging es noch auf den

Abenteuerspielplatz. Hier tobten sich die Kinder aus, so dass alle nach der Heimreise mehr oder

weniger müde, aber glücklich, den wartenden Eltern in die Arme fielen